Wie Sie richtig Starthilfe geben

Richtig Starthilfe geben

30.

September 2017

Klack; Klack; Aus! Dieses Geräusch nach umdrehen des Zündschlüssels möchte keiner hören. Erst recht nicht, wenn man es eilig hat. Also morgens in aller Früh, wenn man sich auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule machen möchte. Doch wenn es so weit gekommen ist, kann man sich glücklich schätzen, wenn man weiß was zu tun ist.

Betrachten wir die zur Verfügung stehenden Optionen. Eine Möglichkeit der Problemlösung stellt natürlich die Inanspruchnahme einer Pannenhilfsorganisation dar. Nur ein Anruf und man stellt ernüchternd fest, dass es in der vergangenen Nacht nicht nur Ihrer Batterie zu kalt war. Die freundlichen Pannenhelfer sind gefühlt bis nach Neujahr ausgebucht. Und das womöglich schon im Februar.

 

Bleibt nur die Starthilfe. Verfügt man über ein tragbares oder auch stationäres Starthilfepaket, ist der Fall einfach zu lösen: Man gibt sich selbst Starthilfe, fährt zur nächsten Werkstatt, lässt die Batterie tauschen, Happy End. Allerdings fällt diese Option – mangels Starthilfepaket, in den allermeisten Fällen aus. Außerdem: wer glücklicher Besitzer einer solchen Apparatur ist, dem stellt sich am Vorabend meist nicht die bange Frage nach der Zuverlässigkeit seiner Batterie.

Starthilfe lässt sich ja durchaus noch anders organisieren. Dazu ist man meistens auf Unterstützung eines hilfsbereiten Mitmenschen angewiesen. Hat man diesen gefunden, braucht man zur erfolgreichen Starthilfe ein gewisses Maß an Zubehör. Zum einen, ein Starthilfekabel und zum zweiten, einen passenden Energiespender. Beim Starthilfekabel sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Querschnitt und Material des Kabels passend gewählt sind. Die nötigen Angaben finden sich in der Regel auf der Verpackung des Kabels oder auf dem Kabel selbst. Auch die nötige Schutzeinrichtung gegen Spannungsspitzen sollte am Kabel vorhanden sein, will man sich nicht der möglichen Gefahr einer „abgerauchten“ Elektronikplatine im eigenen Fahrzeug aussetzen. Diese Gefahr bestünde selbstverständlich auch für das Spenderfahrzeug. Sind die vorhandenen Utensilien für passend befunden worden, ist der Rest ganz leicht. Zuerst werden die Pluspole der beiden Batterien miteinander verbunden. Anschließend die Masse- oder Minuspole. Elektrische Verbraucher sollten in beiden Fahrzeugen ausgeschaltet sein. Also Licht, Radio, Heckscheibenheizung, et cetera. Den Motor des stromabgebenden Fahrzeugs zu starten, ist nicht zwingend erforderlich, schadet aber auch nicht. Wenn alle Beteiligten soweit sind heißt es, Gang raus! und starten. Ist der Versuch geglückt, können die Kabel in umgekehrter reichenfolge abgenommen werden. Also erst Minus, dann Plus.

Hat man selbst oder auch der freundliche Helfer kein passendes Starthilfekabel parat, gibt es noch die Option das Fahrzeug anzuschieben. Dies wird allerdings nur einem geübten Personenkreis angeraten und ist auch eher was für die Abteilung Brechstange. Im Grunde ist es jedoch ganz einfach. Eine Person setzt sich hinters Steuer, schaltet auch hier alle Verbraucher aus, legt den zweiten Gang ein, schaltet die Zündung ein und betätigt die Kupplung. Die andere Person schiebt nun das Fahrzeug an, bis es eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat (hierzu gibt es keine genauen Angaben und ist eher vom Gefühl her zu bewerten). Nun nimmt der angeschobene den Fuß vom Kupplungspedal. Der Wagen sollte jetzt anspringen. Tut er es nicht, kann der Vorgang beliebig oft wiederholt werden. Wie man sieht ist für diese Methodik nicht nur eine solide körperliche Verfassung von Nöten, sondern auch zwingend ein Fahrzeug mit Kupplungspedal.

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